Auf die neue Outpost-Version umsteigen
Einen Outpost der Docker-Vorgängergeneration auf die neue Outpost-Anwendung umstellen — begleitet von uns, mit vollständiger Neuindexierung Deiner Quellen
Der On-Premise-Outpost wurde vollständig neu gebaut. Wenn Du noch einen Outpost der Vorgängergeneration über Docker betreibst, ist der Umstieg keine Option, sondern der Weg, auf dem es weitergeht — und wir machen ihn gemeinsam mit Dir.
Die öffentliche Docker-Auslieferung ist eingestellt
Wir veröffentlichen keine Docker-Images des Outposts mehr. Ein neuer Outpost lässt sich über Docker nicht mehr einrichten, und Deine bestehende Installation bekommt keine neuen Tags mehr — keine Aktualisierungen, keine neuen Quellentypen, keine Fehlerbehebungen.
Sie hört dadurch nicht von heute auf morgen auf zu arbeiten: der Stand, den Du heute laufen hast, läuft mit den Images weiter, die es auf Docker Hub bereits gibt. Aber er wird ab jetzt nur älter, und wir halten ihn nicht mehr mit MeinGPT zusammen aktuell. Den Umstieg auf die Outpost-Anwendung kannst Du deshalb planen, aber nicht aussitzen.
Melde Dich bei uns unter enterprise@meingpt.com; wir richten den neuen Outpost gemeinsam mit Dir ein — die Datenbestände werden dabei neu indexiert.
Was neu ist
Neue Embedding-Modelle
Neuere, deutlich effizientere Modelle — der Grund, warum neu indexiert wird
Neue Datenbank, neuer Indexer
Der Suchindex wurde von Grund auf neu gebaut
Einfachere Einrichtung
Verbindung per Pairing-Code statt manuell verwalteter Zugangsdaten, kein Docker
Keine eingehenden Freigaben
Ausgehende Bridge-Verbindung — keine offenen Firewall-Ports, keine öffentliche IP, kein Reverse-Proxy
Warum neu indexiert werden muss
In der neuen Version stecken neun Monate vollständige Neuentwicklung — sichtbar wird das vor allem daran, warum sich ein alter Index nicht einfach übernehmen lässt.
Ein Embedding-Modell übersetzt Text in Vektoren, und jedes Modell tut das auf seine eigene Weise. Die Vektoren, die das alte Modell im alten Speicher abgelegt hat, lassen sich deshalb nicht übernehmen — gegen den neuen Index gehalten bedeuten sie schlicht nichts. Sie müssen neu berechnet werden. Die Neuindexierung ist damit kein Zusatzaufwand, den wir Dir auferlegen, sondern genau das, was den Umstieg ausmacht.
Was dabei nicht passieren kann: Originaldaten verlieren. Ein Outpost speichert keine Originaldateien — er hält einen abgeleiteten Index Deiner eigenen Quellsysteme (SharePoint, S3, lokale Dateien, Confluence und weitere). Deine Originaldaten liegen unverändert in diesen Systemen, und der Index wird aus ihnen neu aufgebaut.
Wie der Umstieg abläuft
Nicht jede alte Quelle zieht in den neuen Outpost um
Der neue Outpost bindet Ordner auf dem Rechner an — dazu zählen eingebundene SMB-Freigaben, und mit freigeschalteter Dienste-Vorschau Datenbanken, lokale MCP-Server und interne HTTP-Dienste. SharePoint, OneDrive, Google Drive, S3 und WebDAV verbindest du künftig direkt in MeinGPT, nicht mehr über den Outpost. Diese Quellen richtest du beim Umstieg einmal neu ein; welche wohin gehört, steht unter Datenquellen.
Kontakt aufnehmen
Schreib an enterprise@meingpt.com oder sprich Deinen Ansprechpartner an. Wir sehen uns gemeinsam an, welche Quellen und Dienste Dein bestehender Outpost bedient, und planen den Umstieg darauf. Hilf uns, schneller zu starten: Nenne die Zahl der angebundenen Quellen, die ungefähre Datenmenge und ob mehrere Datenpools betroffen sind — den konkreten Zeitrahmen für euren Umstieg besprechen wir dann direkt mit euch.
Outpost installieren
Die neue Outpost-Anwendung wird auf Deiner Infrastruktur installiert — unter Windows, macOS (Apple Silicon) oder Linux. Sie erzeugt beim ersten Start selbst einen Kopplungscode und baut die ausgehende Bridge-Verbindung selbstständig auf — ohne eingehende Firewall-Freigaben. Die Voraussetzungen je System stehen unter Outpost einrichten.
In MeinGPT koppeln
Unter Einstellungen → Outposts vergleichst Du den angezeigten Fingerabdruck-Satz, vergibst den Namen für den neuen Outpost und genehmigst das Gerät. Details unter Outpost anlegen.
Quellen erneut verbinden und neu indexieren
Die eigenen Quellen des Outposts — Ordner, SMB-Freigaben und, mit freigeschalteter Dienste-Vorschau, Datenbanken, lokale MCP-Server und interne HTTP-Dienste — werden erneut verbunden und vollständig neu indexiert. SharePoint und S3 richtest Du direkt in MeinGPT ein, nicht hier. Eine Übersicht aller unterstützten Quellen findest Du unter Datenquellen.
Ergebnisse prüfen
Wir prüfen gemeinsam mit einer Testsuche, dass Deine Inhalte wieder gefunden werden.
Alten Outpost abschalten
Erst wenn der neue Outpost verbunden ist und Ergebnisse liefert, wird die alte Docker-Installation außer Betrieb genommen.
Hinweis
Du musst diesen Weg nicht allein gehen — und solltest es auch nicht. Schreib an enterprise@meingpt.com, dann stimmen wir das Setup-Paket und einen Termin ab und machen den Umstieg zusammen.