Buddy-Interview
Im Gespräch mit dem Buddy herausfinden, wo KI im Unternehmen Arbeit abnimmt – Ablauf, Ergebnisse und wer was sieht
Im Buddy-Interview spricht der Buddy, eine KI, mit Mitarbeitenden über ihre Arbeit: wer was macht, wie gearbeitet wird und wo KI Arbeit abnehmen kann. Er führt die Gespräche zusammen und macht daraus konkrete Use Cases für das Unternehmen. So entstehen Use Cases aus der täglichen Arbeit – nicht aus einer Präsentation.
Freischalten und einrichten
Freischaltung
MeinGPT schaltet das Buddy-Interview für Euren Workspace frei. Ist es noch nicht freigeschaltet, wende Dich an den MeinGPT-Support.
Einrichtung
Ein Workspace-Admin oder eine Person mit der Rolle Buddy-Strategie richtet den Buddy in vier Schritten ein: Organisation, Unterlagen, Wer teilnimmt und Abschluss. Bis dahin gibt es keine Gespräche und keine Einladungen.
Wer teilnimmt
Entweder alle Mitarbeitenden – der Buddy plant die Kennenlerngespräche dann selbst – oder eine ausgewählte Gruppe, zum Beispiel für einen Pilot.
So läuft ein Gespräch
- Einladung: Der Buddy lädt Mitarbeitende ein. Den Termin kannst Du in Deinen Kalender übernehmen oder das Gespräch auch vorher starten. Passt ein Thema nicht, kannst Du die Einladung mit einem Grund ablehnen – zum Beispiel, dass jemand anderes mehr darüber weiß.
- Kennenlernen: Das erste Gespräch dauert etwa 20 Minuten und braucht keine Vorbereitung. Themen sind Team und Rolle, Deine Aufgaben, Werkzeuge, was Dich bremst und KI.
- Sprechen oder schreiben: Du sprichst mit dem Buddy oder antwortest schriftlich. Gespräche laufen auf Deutsch, auf Wunsch in anderen Sprachen. Du kannst jederzeit beenden; nach einer Unterbrechung macht der Buddy da weiter, wo Ihr aufgehört habt.
- Material: Du kannst dem Buddy Unterlagen zu Deiner Arbeit geben, zum Beispiel PDF-, Word-, PowerPoint- oder Excel-Dateien. Bitte keine Zugangsdaten und nichts Persönliches.
- Freies Gespräch: Jederzeit möglich – das Thema bestimmst Du, zum Beispiel eine Idee oder etwas, das Dich bei der Arbeit aufhält.
Optional legt Ihr Runden an: Eine Runde klärt eine Leitfrage mit einer Gruppe bis zu einem Termin und endet mit einem Zwischenstand.
Was dabei herauskommt
Aus den Gesprächen entstehen Use Cases – jeweils mit Problem, heutigem Ablauf, wo KI eingreift, neuem Ablauf, erwartetem Nutzen, Aufwand und verantwortlicher Person. Der Buddy fragt bei den Beteiligten nach, ob er sie richtig verstanden hat.
Jeder Use Case durchläuft die Phasen Entscheiden, Machbarkeit prüfen, Umsetzen und Im Einsatz. Für erste schnelle Erfolge kann der Buddy direkt einen Assistenten bauen, den die Beteiligten ausprobieren.
Admins sehen in der Übersicht für Admins, wie viele Mitarbeitende den Buddy kennengelernt haben, wo die Use Cases stehen und was Aufmerksamkeit braucht. Die Use Cases lassen sich als Excel- oder CSV-Datei exportieren.
Wer was sieht
| Wer | Sieht |
|---|---|
| Die Person selbst | ihre Gespräche und die Ideen, die daraus entstanden sind |
| Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte | nicht das Gespräch; Use Cases ab einer skizzierten Lösung ohne Namen, sofern der Workspace das Teilen nicht ausgeschaltet hat |
| Admins und Rolle Buddy-Strategie | die Use Cases und wer an ihnen beteiligt ist – nie, was jemand im Gespräch gesagt hat |
| MeinGPT-Support | Gesprächstexte nur mit erhöhten Support-Rechten, zum Beispiel zur Fehleranalyse |
Gespeichert werden der Gesprächstext und ein kurzer Steckbrief über die Arbeit, keine Tonaufnahme. Wie lange Gesprächstexte aufbewahrt werden, legen Admins fest: 30, 90 oder 180 Tage, ein Jahr oder bis die Person gelöscht wird. Steckbriefe, Use Cases und Zusammenfassungen bleiben erhalten.